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Geschrieben von tk
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Dienstag, 11. November 2008 |
Es ist, der Kopf wackelt, als sei die Sonne bereits untergegangen, dabei blickt sie noch über den Hügeln freundlich in den Tag, ihr bekommt mich nicht, mich nicht, dieses Mal nicht. Und wir bleiben im Takt und stehen demgemäß dem Geschehen in gelassener Weise gegenüber, die schlanken Gedanken immer im Kopf, es wird sich schon weisen, denken wir, die Sonne versengt die Haarspitzen. Solcherlei hat man bereits in früheren Tagen gesehen, unter ihm hat es so mancherlei unangenehme Begegnung gegeben, heraus aus dem Palast, kein bisschen Exotik, vielmehr die Angst vor der immer wiederkehrenden Möglichkeit. Und wir bleiben im Takt und streifen mit unseren Gedanken weiter um die vergangenen Brunnen, das Wasser als Zug- und Druckmittel gleichermaßen, wenn man sich auf die Anhöhe stellt, erscheinen einem die Tage durchaus geordnet, retrospektiv, aber wer kennt das nicht, da erscheint einem alles als logische, ja notwendige Abfolge dessen, was zwangsläufig in dem enden musste, was einem jetzt bleibt und was der Ausgangspunkt ist, von dem aus man schließlich erst die entsprechenden Gedanken entwickeln kann. Ja, es hat etwas merkwürdiges, wie man sich immer wieder von den Luftspiegelungen täuschen lässt, den Windhauch um die Nase, lasst mich an mir selbst scheitern, auf dass der Rhythmus den Weg zur neuen, vermeintlich lösbaren Herausforderung weist. Und wir bleiben im Takt und immer weniger gibt es dazu einen Anlass, denn wenn man sich schon in den Niederungen der eigenen Bedeutungshaltigkeit weidet, so mag der Schritt nicht immer nur vorwärts, vielmehr und einem Tanze gleich die Diagonale nicht aus den Augen verlieren. Da hüpft man dann von links nach rechts, der Sand rieselt einem zwischen den Zehen, und fast vergessen wird der Farbstreifen am Horizont, bald rot bald orange, wer mit den Besessenen reitet, der sollte sich nicht mit Details aufhalten. Und wir bleiben im Takt und langsam wird klar, dass es immer die gleichen Taktarten sind, die hier geschlagen werden, und die uns mit dem Charakteristikum der nüchternen Leere umfangen. Der Moment, da man den Rhythmus vergisst, da es sich schlicht und ergreifend nicht mehr lohnt, auf dem Hügel zu stehen und die Achtel zu zählen, erst dann ... aber wer wird denn von einem Ende sprechen? Verliert Musik ihr Pathos, wenn man sie rückwärts spielt? Aber bleiben wir doch im Takt ...
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